Digitale Kundenmagazine: Wissensquelle für Kunden UND KI

Du hast jede Menge Fachwissen in deinem Unternehmen gebunkert. Und du willst damit endlich auch in KI-Antworten auftauchen? Dann denkst du wahrscheinlich zuerst daran, deine Website, deinen Blog, SEO oder PR zu optimieren. Grundsätzlich richtig, aber es gibt eine weitere Option: dein eigenes digitales Kundenmagazin. Und damit meinen wir nicht einfach ein Magazin-PDF zum Durchblättern …

Digitale Magazine gibt es als virtuelles Blätterheft oder Webmagazin. Gerade Letzteres bietet deutlich mehr Möglichkeiten und damit Anknüpfungspunkte für KI-Antworten. Die einzelnen Beiträge sind direkt im Browser erreichbar, miteinander verlinkt und lassen sich um Videos, Podcasts, Interviews oder interaktive Elemente ergänzen. Im Unterschied zum klassischen Blog steht häufig ein Oberthema im Mittelpunkt.

Was bringt ein digitales Kundenmagazin?

Gerade erklärungsbedürftige Produkte und Leistungen brauchen mehr Raum als eine klassische Leistungsseite auf der Homepage. Ein Magazin kann Grundlagen erklären, Kundenfragen beantworten, Praxisbeispiele darstellen, ExpertInnen einbinden und Nähe schaffen. Einzelne Beiträge lassen sich außerdem über Newsletter und Social Media verbreiten, im Vertrieb einsetzen oder bei aufkommenden Kundenfragen gezielt weitergeben.

Und was hat das jetzt mit KI zu tun?

KI-Systeme nutzen sehr oft die Websuche, um öffentlich zugängliche und verlässliche Internetquellen zu finden und für Antworten heranzuziehen. Gleich vorweg: Das heißt nicht, dass ein Magazinbeitrag auch automatisch in einer KI-Antwort auftaucht. Er kann aber eine geeignete Quelle sein. Besonders dann, wenn er konkrete Fragen beantwortet und individuelle Erfahrungen und fundiertes Fachwissen beisteuert.

Google nennt beispielsweise für seine KI-Suchfunktion vor allem bekannte Grundlagen: hilfreiche Inhalte, technische Zugänglichkeit und wichtige Informationen in Textform. Eine spezielle „KI-Auszeichnung“ braucht es dafür nicht.*

Heißt: Inhalt und Technik zusammendenken

Ein schönes Magazin allein reicht also nicht. Ausgangspunkt sollten Fragen sein, die relevant für die Zielgruppe sind. Praxistipp: Vertrieb, KundenberaterInnen und Kundenservice wissen oft ziemlich genau, wo bei Geschäftspartnern der Schuh drückt.

Technisch sollten die digitalen Magazinbeiträge jeweils eigene URLs besitzen, leicht zugänglich und sinnvoll miteinander verlinkt sein. Wichtige Aussagen aus Videos oder Grafiken gehören zusätzlich in einen begleitenden Text.

Praxisbeispiel: das Digitalmagazin von JOIN

Wie sowas aussehen kann, zeigt das Digitalmagazin LINKIT, das wir für den IT-Dienstleister JOIN realisieren durften. Im Mittelpunkt steht ThüCAT, eine Datenbanklösung für den Thüringer Tourismus. Denn die hauptsächliche Aufgabe des Magazins ist es, die komplexe IT-Lösung auch für Menschen ohne IT-Fachwissen verständlich zu machen.

Es führt deshalb Schritt für Schritt und ohne fachliche Hürden ins Thema ein. Das Magazin beantwortet zunächst die Frage „Was ist ThüCAT?“, zeigt dann Herausforderungen im Tourismus und erklärt Anwendungen sowie technische Hintergründe. Konkrete Beispiele, etwa die Suche nach einem Fahrradverleih, machen die Lösung zusätzlich greifbar.

Was LINKIT auszeichnet

Die Beiträge sind im Web problemlos zugänglich, besitzen jeweils eigene Adressen und sind miteinander verknüpft. Damit bringt das Magazin wichtige Voraussetzungen mit, um über die Websuche gefunden und somit auch von KI-Suchsystemen als Quelle genutzt zu werden.

Du willst das mit eigenen Augen sehen? Dann lese gleich mal in das Magazin rein: https://magazin.join.de/join-magazin/link-it/start

Jetzt willst du auch ein digitales Magazin und von KI besser gefunden werden? Nora Körner unterstützt dich gern bei Konzept, Themenplanung und redaktioneller Umsetzung: +49 351 43755 12 oder koerner@abg-partner.de

 

FAQ: Digitale Kundenmagazine

Was ist ein digitales Kundenmagazin?

Das ist eine redaktionell besonders aufbereitete Online-Publikation, die Wissen, Praxisbeispiele, Interviews und andere Inhalte meist unter einem gemeinsamen Schwerpunkt bündelt.

Was unterscheidet ein Webmagazin von einem Magazin-PDF?

Ein PDF bildet häufig das gedruckte Magazin lediglich in starrer Form digital ab. Bei einem Webmagazin sind einzelne Beiträge dagegen direkt im Browser erreichbar, können miteinander verlinkt, aktualisiert und um Videos, Podcasts oder interaktive Elemente ergänzt werden.

Was bringt so ein digitales Kundenmagazin meinem Unternehmen?

Es bietet die Möglichkeit, Fachwissen zu vermitteln, komplexe Leistungen zu erklären, Einblicke ins Team zu geben und Kundenfragen ausführlich zu beantworten. Einzelne Beiträge können außerdem über Newsletter, Social Media oder den eigenen Vertrieb verbreitet werden.

Erscheinen die Inhalte aus dem digitalen Magazin dann in KI-Antworten?

Grundsätzlich, ja. Solche öffentlich zugänglichen Magazinbeiträge können von KI-Systemen über die Websuche gefunden und als Quelle herangezogen werden. Ob ein bestimmter Artikel aber tatsächlich verwendet oder zitiert wird, lässt sich jedoch meist nicht garantieren.

Worauf kommt es bei einem digitalen Kundenmagazin an?

Entscheidend sind relevante Themen, fundierte Inhalte und eine technisch zugängliche Umsetzung. Beiträge sollten ganz konkrete Fragen beantworten, eigene URLs besitzen und wichtige Informationen aus Medien wie Videos auch in Textform bereitstellen.

* Quelle: https://developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features?hl=de

Bild von Nora Körner
Nora Körner
Nora Körner ist Senior-PR-Consultant, Mitglied des Führungsteams und Spezialistin für Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Industriekommunikation, Arbeitgebermarke und Vertrieb.

Unsere neuesten fachlichen Beiträge

News & Informationen aus unserem Maschinenraum