Das bewegte Bild: Fünf Tipps für mehr Interaktionen durch Videos auf Social Media

2022 werden Videos auf Social Media das neue Trendformat sein. Das zeigen die stark angestiegenen Zugriffszahlen im Web. Videos – vor allem kurze – sind also der große Content-Trend im Jahr 2022. Das ist nicht nur am ungebremsten Wachstum der Plattform TikTok erkennbar, sondern auch an immer mehr „Reels“- und „IGTV“-Formaten auf Instagram oder an den sogenannten „YouTube-Shorts“ der gleichnamigen Plattform. Doch wie können Unternehmen Videos für sich nutzen? Wie lässt sich eine Videopräsenz aufbauen und gezielt einsetzen? Dies und mehr erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

Was sind die Fakten zu Videos auf Social Media?

Obwohl Videos als neues Top-Format angepriesen werden, werden diese auf den Plattformen nicht so häufig genutzt. Tatsächlich sind auf Facebook lediglich 14 Prozent der hochgeladenen Inhalte Videos; bei Instagram sind es 11 und auf Twitter sogar nur 5 Prozent. Dabei findet, laut sproutsocial.com, fast jede zweite Person ein Video besser als andere Content-Formen. Dazu kommen Aussagen von Firmen, dass sie 93 Prozent ihrer Neukunden durch Videoinhalte akquiriert haben.

Auch LinkedIn hat sich dem abzeichnenden Trend bereits im Jahr 2017 mit dem „LinkedIn-Video“ angepasst: 300 Millionen Impressions, also an NutzerInnen ausgespielte Inhalte, konnten Video-Formate allein im Jahr 2017 erreichen, Tendenz steigend. Userinnen und User würden übrigens zwanzigmal öfter auf den „Share-Button“ bei einem Video als bei einem normalen Post klicken.

Livestreams sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden. Denn: Statistiken zeigen, dass eine Live-Session auf LinkedIn sieben Mal mehr Interaktionen und das vierundzwanzigfache an Kommentaren als ein herkömmlicher Feed-Post erhält. 

Noch ein paar kurze Fakten:

  • 14,9 Prozent aller Menschen zwischen 25 und 35 Jahren sehen sich mindestens 20 Stunden Videomaterial in der Woche auf Social Media an.
  • Jeden Tag konsumiert jede Person circa 84 Minuten Videocontent.
  • 82 Prozent des Internet-Traffics werden dieses Jahr durch Videos verursacht werden.

  • Je jünger das Publikum, desto höher ist der Videoanteil im Medienkonsum.

Was sagen Menschen aus der Werbebranche zum Thema Videos auf Social Media?

Mehr als die Hälfte der Marketerinnen und Marketer denkt, dass Social Media-Videos zu den wertvollsten Content-Formen gehören.

Das volle Potential von Videos wird nicht ausgeschöpft, so zumindest 93 Prozent der Content-MarketerInnen. Die meisten sehen hier vor allem ein Problem: Es gibt in den Firmen oftmals niemanden, der filmen kann, oder die Zeit hat, sich damit auseinanderzusetzen. Ein weiteres häufig erwähntes Problem ist, dass diesem Format nicht genügend Budget zugesprochen wird.

Welche Plattformen sollten Unternehmen zum Teilen von Videos nutzen?

In jeder Altersgruppe ist YouTube für Inhalte der Spitzenreiter. Erst in der Alterskohorte über 65 ist Facebook der Platzhirsch. Doch nicht jede Videoidee passt auf jeden Social Media-Kanal. Hier sind einige Faktoren, die beachtet werden sollten, bevor etwas gepostet wird:

  • YouTube: die Plattform für längeren und auch kürzeren Video-Content sowie Live-Videos. Die meisten Userinnen bewegen sich allerdings auf YouTube, um tiefer in Themen einzutauchen.
  • Instagram: kurz, clean, knackig. Reels, IGTV oder Storys geben die Möglichkeit, bewegte Bilder an die eigene Community zu liefern.
  • Facebook: kurze, schnell konsumierbare Clips. Wenn das Video dazu noch einen lustigen Part hat, wird es gerne geteilt.
  • LinkedIn: Videos sollten hier immer einen Mehrwert haben. Entweder ein Produkt dezidiert bewerben oder etwas Lehrreiches für den Unternehmensalltag anbieten.
  • WhatsApp: kurze informative oder auch lustige Videos, die zum Teilen einladen. Die Videos sollten eine Länge von 90 Sekunden nicht überschreiten.

Unsere fünf Tipps für mehr Interaktionen bei Videos:

  1. Jedes Unternehmen hat eine Geschichte zu erzählen. Gerade bei Neuankündigungen von Produkten oder Dienstleistungen würde es sich beispielsweise anbieten, eine Pressekonferenz auch live zu teilen. Eine Liveübertragung sorgt in der Regel für mehr Interaktionen und Kommentare in den jeweiligen sozialen Netzwerken.
  2. Der erste Eindruck ist immer der wichtigste. Das Vorschaubild, auch Thumbnail genannt, sollte bereits wichtige Informationen über das Thema bereithalten. In den ersten Augenblicken muss das Video zum Weiterschauen animieren. Viele Nutzende beenden nach zehn Sekunden das Video. In diesem Zeitraum sollten also alle wichtigen Informationen bereits platziert sein.
  3. Storytelling gilt als eine der spannendsten Form des Videocontents, dicht gefolgt von Erklär-Videos. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Videos auch eine Geschichte erzählen. Aufzählungen von Produktinformationen oder Leistungen gehören nicht dazu.
  4. Nicht einfach loslegen. Bei Videos gibt es viel zu beachten! Vor jeder Produktion stehen einige Fragen im Raum, die zuerst geklärt werden müssen, bevor ein Dreh beginnt. Wo soll das Video entstehen? Was soll im Wesentlichen abgebildet werden? Wer soll eigentlich erreicht werden? Auch zu beachten ist, ob überhaupt die richtige Technik für eine Aufnahme vorhanden ist. Reicht das Handy aus? Muss ein Videograf engagiert werden?
  5. In der Kürze liegt die Würze, heißt es so schön. Wer sich kurz hält, baut mehr Spannung bei den Zuschauenden auf. Das sorgt für geringere Absprungraten und mehr Interaktionen.

Schreiben Sie Ihre Filmgeschichte!

Sie wollen den Trend nicht verpassen und Videos produzieren? Sie brauchen Hilfe bei der Konzeption und Planung? Kontaktieren Sie gerne per Telefon: +49 351 4375511 oder per Mail: stiegler@abg-partner.de

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