Wie läuft der digitale Wandel in Unternehmen ab?

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen viele Möglichkeiten. Durch die neuen Technologien werden Geschäftsmodelle, Kommunikationswege und Arbeitsweisen teilweise revolutioniert. Doch der digitale Wandel vollzieht sich in Unternehmen nicht von selbst. Erfolgreiche Veränderungen entstehen erst durch die Mitwirkung aller Beteiligten. Daher ist es essenziell, alle Mitarbeitenden mit einzubeziehen und sie bei den anstehenden Veränderungen ihres Arbeitsalltags zu unterstützen.

Digitaler Wandel in Unternehmen – ein steiniger Weg

In einer Capgemini-Studie zeigte sich 2017, dass 62 Prozent der Befragten die bereits bestehende Unternehmenskultur als größte Herausforderung auf dem Weg zum digitalen Unternehmen sehen. Denn wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn also etwas halbwegs gut funktioniert, haben wir kein Interesse daran, etwas zu verändern. Genau das ist jedoch nötig, um Fortschritt zu ermöglichen – sei es auf digitaler Ebene oder im normalen Alltag. Um den Schritt in Richtung Digitalisierung gehen zu können, muss demzufolge ganz unten begonnen werden.

Die Unternehmenskultur im digitalen Wandel

Damit ein Team nicht an den Herausforderungen der Digitalisierung zerbricht, muss die Unternehmenskultur von vornherein gewissen Anforderungen standhalten: Ohne gegenseitiges Vertrauen und kreative Freiräume lässt sich kein Unternehmen umstrukturieren. Von Vorteil ist es, wenn die bestehenden Arbeitsbeziehungen bereits von Sympathie, guter Kommunikation und Offenheit geprägt sind. In diesem Fall haben die Teammitglieder weniger Probleme, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen – denn Digitalisierung bedeutet zum Teil auch immer Dezentralisierung. Verschiedene Standorte, Home Office und Co. bieten weitaus weniger Kontrollmöglichkeiten, weshalb altbackene Hierarchien hier schnell ins Strudeln kommen. Damit das Arbeitsschiff dann nicht sinkt, müssen Führungskräfte lernen, die Leinen loszulassen und einen neuen Kurs einzuschlagen.

Volle Kraft voraus

Das Problem an dieser Stelle: Wie teile ich als Führungskraft meinen Mitarbeitenden mit, dass wir nun auf neuem Kurs segeln? Oben genannte Studie zeigte unter anderem auch, dass es eine starke Diskrepanz zwischen den Empfindungen der Führungsebene und der Angestellten gibt. Auf die Frage, ob sie das eigene Unternehmen für digitalisiert halten, antworteten im Schnitt 20 Prozent der befragten Führungskräfte mit „ja“, während fast alle Mitarbeitenden das Gegenteil bezeugten. Hier ist Kommunikation gefragt! Statt knappen Erklärungsansätzen und schwammigen Anweisungen gilt es, eine klare Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und sie auch ins Bewusstsein der Unternehmensmitglieder zu bringen.

Das braucht es zur erfolgreichen Digitalisierung

  • Derzeitigen Stand feststellen
  • Vertrauen in die Geschäftsführung etablieren
  • Strategieplan für die Digitalisierung aufstellen, Ziele festlegen
  • Funktionierende Konzepte beibehalten – nicht gleich komplett alles neu machen
  • Genügend Zeit für die Umstellung lassen
  • Wandel transparent intern kommunizieren
  • Führungskräfte als Vorbilder

Wer ist verantwortlich für den digitalen Wandel in Unternehmen?

Es gibt Krisenexperten, Social-Media-Experten oder Purpose-Experten – so wie jeder andere Fachbereich seine geschulten Mitarbeiter hat, braucht auch die Digitalisierung jemanden, der sie im Unternehmen mit Leidenschaft vertritt. So komisch es klingt, ein Digitalisierungsexperte muss her. Eine Person, die den ganzen Prozess im Auge behält, Verantwortlichkeiten koordiniert und vor allem über die neuen Ideen informiert. Denn das ist es, was oftmals fehlt: Ein konkreter Ansprechpartner für alle Fragen der Teammitglieder, der wirklich in der Materie steckt und verbindliche Antworten geben kann.

Aktive Digitalisierung statt passives Mitziehen

Kein Mensch macht gerne etwas, dessen Sinn ihm nicht klar ist oder was er nicht gut kann. Da der digitale Wandel jeden im Unternehmen betrifft, muss auch jeder in der Lage sein, mit den technischen Anforderungen und neuen Abläufen zurecht zu kommen. Ältere oder skeptische Mitarbeiter dürfen keinesfalls mit ihren Zweifeln alleingelassen werden. Feste Ansprechpartner und interne Schulungen helfen dabei, bestehende Vorurteile bezüglich der Digitalisierung abzubauen. Irgendwie kann man die digitale Transformation eines Unternehmens durchaus als Teambuildingmaßnahme ansehen: Nur gemeinsam lassen sich aufkommende Schwierigkeiten überwinden und eine neue, effizientere und digitalere Unternehmenskultur aufbauen.

Sind Sie bereit für neue Herausforderungen?

Wollen auch Sie neue digitale Wege beschreiten? Vielleicht ein größeres Social-Media-Konzept oder ein digitales Kundenmagazin? Wir begleiten Sie bei Ihrer internen und externen Unternehmenskommunikation. Melden Sie sich dazu bei Ihrer Ansprechpartnerin Ilka Stiegler unter 0351 437 55 11 oder stiegler@abg-partner.de 

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