Sieben Fragen zur Kommunikation

Diesmal an: Ben Walther, Experte für Onlinemarketing beim Schlösserland Sachsen

Marketing und Kommunikation sind ein so vielseitiger Bereich, da lohnt es sich, den Blick einfach einmal über den Tellerrand schweifen zu lassen. Deshalb befragen wir auf unserem Blog regelmäßig externe Marketingprofis. Sie berichten von ihrem Alltag, ihren Strategien, ihren Erfolgen und ihren wichtigsten Learnings. Diesmal hat Onlinemarketing-Experte Ben Walther vom Schlösserland Sachsen unsere sieben Fragen beantwortet. Los geht es!

1. Beschreibe deine Tätigkeit bitte in drei Sätzen.

Ich bin verantwortlich für die Online-Vermarktung von Sachsens Schlössern, Burgen und Gärten und der beiden Erlebnis-Angebote der Dresden Xperience. Mein Schwerpunkt liegt im Bereich Social Media – von der Content-Erstellung über die Redaktion und Moderation bis hin zur Umsetzung von Kampagnen. Für meine Kollegen bin ich Anlaufstelle bei digitalen Fragen und Projekten.

2. Wann macht dir die Arbeit den meisten Spaß?

Wenn ich merke, dass meine Arbeit etwas bewirkt oder wenn man gemeinsam erfolgreich ein Projekt stemmt. Der größte Lohn für die eigene Arbeit ist eine ehrliche Wertschätzung. Kritik wird, vor allem online, schnell geäußert und kann, wenn sie nicht konstruktiv oder berechtigt ist, schnell die Laune vermiesen. Umso mehr freue ich mich über ein „Danke.“ und ein „Weiter so!“ oder wenn ich Menschen bei Problemen und Fragen weiterhelfen kann.

3. Kaffee oder Kicker: Was sorgt für den täglichen Motivations-Schub?

Einen Kicker gibt es bei uns nicht und dem Kaffee gönne ich seit einigen Monaten eine Pause. Aktuell sorgt der Ausblick auf ein baldiges Reisen oder auf die wöchentliche Auszeit mit meinem Patenkind für den Motivations-Schub.

4. Mit welcher Strategie gehst du an neue Herausforderungen?

Nach den ersten Gedanken, Ideen und Schritten lass ich ein Projekt gern eine Nacht oder zwei Nächte liegen, um mit Abstand zu schauen, ob der Ansatz passt oder nicht. Wichtig hierbei ist das Feedback von Kollegen und Freunden – gern auch aus anderen Bereichen und Branchen. Der stetige Blick über den Tellerrand hinaus ist für mich enorm wichtig. Wer weiß, eventuell hat jemand eine ähnliche Herausforderung bereits gemeistert und ich kann davon profitieren beziehungsweise etwas für mein Projekt adaptieren.

5. Wofür holst du dir externe Partner an Bord?

Für alles, wo mir beziehungsweise uns das Know-how und die Ressourcen fehlen. Für die Vermarktung von Sachsens Schlössern, Burgen und Gärten ist die Zusammenarbeit mit touristischen Partnern sehr wichtig. Obwohl jeder sein eigenes Objekt, seine Region oder sein Thema hat, können wir gemeinsam mehr erreichen und noch mehr Menschen für einen Urlaub in Sachsen begeistern. Die Kreativszene, unsere Besucher und die Online-Communities sind für mich ebenfalls wichtige Partner. Sie erstellen großartigen Content, geben wertvolles Feedback oder helfen mit ihrem Blick von außen.

6. Auf welches Projekt bist du heute besonders stolz?

Ein einzelnes Projekt hervorzuheben, finde ich schwierig. Worauf ich zum Beispiel stolz bin, ist der erfolgreiche Auf- und Ausbau von Produktbereichen oder Social Media Accounts. Wenn ich beispielsweise Entscheidern bei der Cyberport GmbH, der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH oder aktuell beim Schlösserland Sachsen zeigen konnte/kann, was man mit Social Media und Online-Marketing alles erreichen kann. Ebenso stolz bin ich darauf, dass ich als Teil toller Teams Veranstaltungen wie das Dresdner Stollenfest oder das SZ-Fahrradfest mit organisieren und ihnen mit zum Erfolg verhelfen konnte. Wenn ich in die glücklichen Augen von tausenden Teilnehmern oder Besuchern blicke – unbezahlbar. Stolz macht es mich ebenfalls, wenn ich anderen helfen kann: Egal, ob als Referent oder Kollege, als externer Sparringspartner oder Freund.

7. Aus welchem Fehler hast du besonders viel gelernt?

Als Perfektionist versuche ich Fehler zu vermeiden, aber niemand ist perfekt. Es gab Kampagnen und Projekte, die die gesetzten Ziele nicht erreichten oder Entscheidungen, die sich am Ende als schlecht oder falsch herausstellten. Wichtig ist, aus den eigenen und den Fehlern anderer zu lernen. Vor allem im Online-Bereich kann man problemlos Dinge ausprobieren – Stichwort „try and error“ oder „learning by doing“. Ist das Ergebnis nicht wie gewünscht oder es treten Fehler auf, passt man die Parameter an und lernt dazu.

Vielen Dank für deine Antworten!

Sie haben doch bestimmt auch spannende Geschichten auf Lager, liebe Leser?

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen als Kommunikationsprofis mit uns teilen würden. Schön ist es natürlich auch, wenn Sie sich näher über unsere Leistungen informieren möchten. In beiden Fällen ist Ilka Stiegler ihre Ansprechpartnerin: stiegler@abg-partner.de oder 0351 437 55 11

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