Storytelling – vom Wert einer guten Geschichte

Storytelling macht Unternehmenskommunikation authentisch

Ohne ansprechende Inhalte kein Erfolg. Deswegen sollten auch Blogs, Unternehmens-Websites und Kundenmagazine mehr als nur monotone Satzgefüge beinhalten. Um den Leser mit einer Geschichte zu fesseln, bedarf es spannender Inhalte und ansprechenden Fachwissens. All das muss zudem Emotionen wecken und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Stimmt die Mischung, ist Storytelling die optimale Möglichkeit, um Botschaften, Wissen und Fakten zu vermitteln und im Gedächtnis zu verankern.

Was dabei in den sozialen Netzwerken und auf Blogs gut über Animationen, Emojis oder Videos dargestellt werden kann, muss bei Printprodukten anhand von aussagekräftigen Grafiken eingebunden werden. Das Layout sollte in jedem Fall eine Symbiose aus Bild, Grafik und Text ergeben. Nur so wird beim Leser unmittelbar Aufmerksamkeit erregt.

Was ist Storytelling überhaupt?

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Storytelling im Grunde um nichts anderes, als um Geschichtenerzählen. Storytelling als Kommunikationsansatz steht dabei für das möglichst einfache, bildhafte und bebilderte Erzählen. Damit soll die gewünschte Botschaft präzise und langfristig im Kopf des Kunden und Nutzers verankert werden. Wirkungsvolles Storytelling ist „ansteckend“: Es verbreitet sich oft ohne weiteres Zutun über verschiedene Kanäle und Netzwerke. Daher wird auch von viralem Marketing gesprochen.

Das Rezept einer guten Story

Wie fast überall, gibt es auch für das Storytelling kein Geheimrezept. Es existieren jedoch ein paar Grundzutaten, die man immer verwenden kann, um Botschaften spannend und unterhaltsam zu präsentieren. Im Grunde benötigt die Story einen charmanten Protagonisten, einen Konflikt, der gelöst werden soll, einen stringenten Aufbau und eine emotionale Auflösung.

Diese fünf Zutaten sollten bei keiner Story fehlen

  1. Der Protagonist oder Held: Er sollte ein authentisches Auftreten an den Tag legen, damit sich Leser oder Zuschauer mit ihm identifizieren können.
  2. Das Ziel: Was will eine Story erreichen? Ein neues, innovatives Produkt einführen, von der Gründung eines Start-ups erzählen oder Unternehmenswerte und Richtlinien vermitteln? Wer eine authentische Geschichte erzählen will, braucht stets ein klares Ziel vor Augen.
  3. Der Konflikt: Um eine Story spannend zu gestalten, benötigt man Konflikte. Egal, ob innerer oder sozialer Konflikt – immer geht es um Widerstände, die den Protagonisten daran hindern, sein Ziel zu erreichen.
  4. Die Dramaturgie: Der Spannungsbogen einer Geschichte lässt sich grob auf der dramaturgischen Drei-Akt-Struktur von Aristoteles aufbauen: in die Ausgangssituation einführen, den Konflikt darstellen, das Problem lösen.
  5. Die emotionale Auflösung: Wie wird der Konflikt beigelegt? Welche Lösung des Problems steht am Ende? Dies ist entscheidend, da hiermit eine bestimmte Überzeugung beim Kunden und Nutzer verankert werden soll.

Die fünf Grundzutaten können Unternehmen nun mit individueller Würze zu ihrem eigenen Storytelling-Rezept verfeinern.

Storytelling verleiht Corporate Publishing eine neue Qualität

Storytelling ist hervorragend geeignet, um Daten und Fakten über Unternehmen gezielt, systematisch und langfristig in Form von Geschichten zu verbreiten. Damit ist allerdings keine Schönfärberei durch Marketing-Sprech oder das Ausmalen von Wunschszenarien gemeint, sondern eine realitätsnahe und emotionale Darstellung gemeisterter Herausforderungen. Nur so werden Inhalte von Kunden- und Mitarbeitermagazinen, Newslettern sowie Firmen- und Imagebroschüren für interne und externe Zielgruppen tatsächlich nacherlebbar. Dank Storytelling lernen Interessierte die Beweggründe von Unternehmern kennen, deren Träume und Ziele, deren Erfolge und Misserfolge, deren Zweifel und Gewissheiten. Es ermöglicht eine emotionale Art der Konversation auf Augenhöhe. Kernziele jeder Unternehmensveröffentlichung – informieren, überzeugen, begeistern, bewegen – werden mithilfe von Storytelling letztlich auf ein ganz anderes Qualitätslevel gehoben.

Was wirkungsvolles Storytelling kann

  • Auf das Unternehmen aufmerksam machen
  • Über dessen Vergangenheit, Zukunft und Nachhaltigkeit informieren
  • Bei internen und externen Zielgruppen Emotionen auslösen
  • Im Gedächtnis der Kunden und Nutzer bleiben
  • Produkten Gesichter und Geschichte geben
  • Im besten Fall auch die Verkaufszahlen steigern

Unternehmenskommunikation neu denken

Storytelling ist längst mehr als nur ein Trend. Es ist die Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben, langfristig Vertrauen zu gewinnen und damit Unternehmenskommunikation neu zu denken. Haben Sie bereits ein Storyboard im Kopf? Oder brauchen Sie noch etwas Inspiration? Gern verhelfen wir Ihrem Content zu mehr Reichweite und Präsenz bei den wichtigsten Zielgruppen. Unsere Expertin steht für Sie bereit: Ilka Stiegler, 0351 437 55 11 oder stiegler@abg-partner.de

Übrigens: Ein Beispiel für erfolgreiches Storytelling liefert Unternehmer Walter Stuber mit seinem Blog aus der Gerüstbauwelt. Auf www.walter-stuber.de gibt er einen spannenden Einblick in sein Leben zwischen Familie, Networking und Gerüstbau.

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